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Gefühle verstehen

Gefühle ohne Bewertung verstehen

Ein Gefühl kann deutlich, gemischt oder schwer benennbar sein. Körperempfindungen, Energie und Gedanken können einen ersten Zugang bieten.

Beginne mit Beobachten

Frage dich: Wo spüre ich das im Körper? Ist meine Energie hoch oder niedrig? Welcher Gedanke kehrt zurück? Eine unvollständige Antwort reicht.

Ein Wort ist ein Vorschlag, kein Urteil

Begriffe wie Traurigkeit, Sorge oder Frust können helfen, müssen aber nicht passen. Wähle mehrere Gefühle oder beschreibe nur den Moment.

Frage nach deinem Bedürfnis

Versuche anschließend eine kleine Frage: Brauche ich Ruhe, Klarheit, Verbindung, Grenzen oder Unterstützung von einer vertrauten Person?

Kurz erklärt

Gefühle zu verstehen beginnt mit Beobachten, nicht mit dem perfekten Begriff. Nimm Körper, Energie und Gedanken wahr und probiere ein oder mehrere Wörter aus. Ein Name unterstützt Ausdruck; er ist keine Diagnose und kein Urteil.

Schrittweise annähern

  1. Beobachte, wo sich das Gefühl im Körper zeigt.
  2. Frage, ob deine Energie hoch oder niedrig ist.
  3. Wähle ein ungefähres Wort, mehrere Wörter oder beschreibe nur den Moment.
  4. Frage, welches kleine Bedürfnis hinter dem Gefühl stehen könnte.

Wann kann das hilfreich sein?

Wenn du nicht weißt, was du fühlst, mehrere Gefühle zusammenkommen oder du deine Erfahrung einer vertrauten Person oder Fachperson erklären möchtest.

Wann sollte ich Hilfe suchen?

Starke oder anhaltende Gefühle und Veränderungen, die den Alltag beeinträchtigen, verdienen fachliche Unterstützung. Hole bei unmittelbarer Gefahr schnelle Hilfe.